Obst-Feiertage

Freundinnen und Freunde der gesunden Ernährung – aufgepasst und mitgemacht. Die vorliegende kalendarische Sammlung der Obst-Feiertage liefert Euch einen kompakten Überblick der hier vorhandenen Feiertage für Obst und Früchte aus aller Welt. Trotz der Sortenvielfalt natürlich auch im vorliegenden Falle ohne Anspruch auf Vollständigkeit bzw. dem Bestreben, diese Sammlung kontinuierlich zu erweitern.

Kuriose Feiertage - Kalender der Feiertage für Obst und Früchte aus aller Welt 2017 Sven Giese
Kuriose Feiertage – Kalender der Feiertage für Obst und Früchte aus aller Welt 2017 Sven Giese

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Kalender der Feiertage für Obst und Früchte aus aller Welt

  • Anlässe35
  • Monate mit Terminen11
  • ZeitraumJanuar–Dezember
  • Häufigste HerkunftUSA
  • Ältester Termin seit1970

Am beliebtesten

  1. Internationaler Tag der Kokosnuss2. September
  2. Michaelstag29. September
  3. Tag des Obstbrandes2. Oktober
  4. Iss-einen-Apfel-Tag19. September
  5. Tag der Bananenliebhaber27. August
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Januar

Februar

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Verteilung über das Jahr

  1. Jan5Januar: fünf Termine
  2. Feb1Februar: ein Termin
  3. Mär0März: 0 Termine
  4. Apr3April: drei Termine
  5. Mai5Mai: fünf Termine
  6. Jun1Juni: ein Termin
  7. Jul4Juli: vier Termine
  8. Aug6August: sechs Termine
  9. Sep3September: drei Termine
  10. Okt4Oktober: vier Termine
  11. Nov2November: zwei Termine
  12. Dez1Dezember: ein Termin

Herkunft und Geschichte der Obst-Feiertage

  • USA22 Termine
  • weltweit6 Termine
  • Deutschland4 Termine
  • Großbritannien2 Termine

Je ein Termin stammt außerdem aus Turkmenistan.

Die überlieferten Startjahre reichen von 1970 bis 2016. Für sechs der 35 Einträge ist ein Startjahr dokumentiert.

Häufige Fragen rund um die Obst-Feiertage

Welcher dieser Obst-Feiertage ist am bekanntesten?

Am häufigsten aufgerufen wird der Internationale Tag der Kokosnuss (2. September).

Welche Obst-Feiertage kommen aus Deutschland?

Vier Termine haben einen deutschen Ursprung: der Tag der Mandarine (4. Januar), der Tag des deutschen Apfels (11. Januar), der Iss-eine-Kiwi-Tag (24. Mai) und der Tag des Obstbrandes (2. Oktober).

Welche Obst-Feiertage werden weltweit begangen?

Sechs Termine sind weltweit oder international verbreitet, darunter der Internationale Tag der Streuobstwiese in Europa (24. April), der Internationale Tag der Ananas (27. Juni), der Internationale Tag der Früchte (1. Juli) und der Internationale Tag der Kokosnuss (2. September).

Wie viele Obst-Feiertage gibt es – und wann?

Aktuell 35 Obst-Feiertage, verteilt über elf Monate von Januar bis Dezember. Dazu zählen etwa der Verschenk-einen-Apfel-Tag (1. Januar) und der Tag der Mandarine (4. Januar).

Welcher dieser Obst-Feiertage ist der älteste?

Am längsten gibt es den Tag des deutschen Apfels – begangen seit 1970 (11. Januar).

Wer hat diese Obst-Feiertage ins Leben gerufen?

Als Initiatoren sind unter anderem dokumentiert: die Initiative „Deutschland – Mein Garten“, Studierenden der Universität West Chester im US-Bundesstaat Pennsylvania und Österreicher Hans Hartl von der ARGE Streuobst.

Wie gut belegt sind diese Obst-Feiertage?

Für acht der 35 Termine ist ein Initiator überliefert, für sechs ein Startjahr.

Eine inhaltliche Definition der Kategorie Obst

Dabei ist Obst hier als Sammelbegriff zu verstehen, unter dem alle für den Menschen roh genießbaren Früchte und deren Samen subsumiert sind. Zu beachten ist weiterhin, dass die im Handel bzw. Gartenbau vorgenommene Einteilung von Obstarten nicht zwingend der botanischen Ordnung folgt. Folgende Unterscheidungen sind in diesem Rahmen geläufig (alphabetische Reihenfolge):

  • Beerenobst,
  • exotische Früchte,
  • Kernobst,
  • klassische Südfrüchte
  • Schalenobst und
  • Steinobst

Sie alle finden sich mit einem (oder mehreren) eigenen Ehrentagen in dieser Themenseite der kuriosen Feiertage aus aller Welt. Trotz der skizzierten Arten- und Sortenvielfalt natürlich auch im vorliegenden Falle ohne Anspruch auf Vollständigkeit bzw. dem Bestreben, diese Sammlung kontinuierlich zu erweitern.

Eine kleine Kulturgeschichte der menschlichen Beziehung zu Obst und Früchten

Natürlich spielen Obst und Früchte seit jeher eine gewichtige Rolle in der menschlichen Ernährung. Immerhin waren sie – allerdings nicht in kultivierter Form – auch in den Anfangstagen der Menschheit reichlich vorhanden. Insofern verwundert es auch nicht weiter, dass ihre Kultivierung durch die Jahrhunderte ein fester Bestandteil zahlreicher Kulturen geworden ist.

In unseren Breitengraden wird vor diesem Hintergrund aber schon mal gerne übersehen, dass auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik Deutschland lange Zeit nicht allzu viel vom heimischen Obstangebot gehalten wurde. So kannten die Germanen lediglich die wild wachsenden, sehr säuerlich schmeckenden Holzäpfel und Holzbirnen.

Erst durch den Obst- und Gartenbau der Römer und die späteren Klostergärten verbreiteten sich viele der Obstsorten, die man in der Regel als heimische Pflanzen betrachtet. Dies erklärt auch, weshalb viele der heute in Europa verwendeten Namen etymologisch aus dem Lateinischen entlehnt sind. Aber auch mit Blick auf das römische Imperium ist eine Einschränkung zu treffen. Denn wie in vielen anderen Bereichen auch, kannte man den Großteil der kultivierten Früchte bzw. deren Namen nur durch die Griechen, die z.B. die Kirsche oder Pflaume aus Kleinasien importiert hatten.