Bären-Fans aufgepasst. Der 16. März liefert Euch mit dem US-amerikanischen National Panda Day (häufig auch nur kurz: Panda Day – dt. Tag des Pandas) einen weiteren Grund zum Feiern. Was es mit diesem Anlass im Detail auf sich hat und warum er einen festen Platz im Kalender der kuriosen Feiertage aus aller Welt verdient, beleuchten die folgenden Zeilen. Warum feiern wir heute also Ailuropoda melanoleuca?

Inhaltsverzeichnis
Wann ist Panda-Tag?
In den USA fällt der Tag des Pandas (engl. National Panda Day) immer auf den 16. März. Panda-Fans können sich dementsprechend folgende Wochentage für die kommenden Jahre im Kalender anstreichen:
| Jahr | Datum | Wochentag |
|---|---|---|
| 2025 | 16. März | Sonntag |
| 2026 | 16. März | Montag |
| 2027 | 16. März | Dienstag |
| 2028 | 16. März | Donnerstag |
| 2029 | 16. März | Freitag |
| 2030 | 16. März | Samstag |
| 2031 | 16. März | Sonntag |
| 2032 | 16. März | Dienstag |
| 2033 | 16. März | Mittwoch |
| 2034 | 16. März | Donnerstag |
| 2035 | 16. März | Freitag |
Wer hat den National Panda Day ins Leben gerufen?
Im Gegensatz zu vielen anderen Beiträgen aus dem Kalender der Tier-Feiertage scheinen die Ursprünge des US-amerikanischen National Panda Day nicht sonderlich gut dokumentiert zu sein.
Ein Großteil der gängigen Websites und Online-Portale zum Thema kuriose Welttage nennt diesen Anlass für den 16. März; wer hier aber als konkreter Initiator infrage kommt oder seit wann genau man diesen Panda-Tag begeht, darüber schweigen sich diese Beiträge leider aus.
Weiterhin verwundert es, dass dieser Aktionstag zu Ehren der schwarz-weißen Bären ausgerechnet aus den Vereinigten Staaten stammen soll. Denn eigentlich sind die Tiere aus der Überfamilie der Hundeartigen primär in China beheimatet. Die US-Amerikaner kennen diese großen Bärenkatzen aus China nur aus Zoos.
Weshalb fällt der US-amerikanische Panda-Tag auf den 16. März?
Die zuvor skizzierte inhaltliche Unschärfe setzt sich dann auch mit Blick auf das gewählte Datum fort. Denn warum sich die unbekannten Initiatoren hier ausgerechnet den 16. März als Termin ausgesucht haben, konnte ich im Zuge der Recherchen für den vorliegenden Beitrag bedauerlicherweise nicht herausfinden.
Ob es hier eine inhaltliche Verbindung zum ebenfalls am 16. März in den USA gefeierten Tag der Artischockenherzen (engl. National Artichoke Hearts Day) oder dem Ehrentag der Lippen (engl. Lips Appreciation Day) gibt, bleibt unklar. Dies gilt auch für den US-amerikanischen Alles-was-Du-machst-ist-richtig-Tag (engl. National Everything You Do Is Right Day) und den Tag des Schluckaufs (engl. National Hickup Day). Auch eine inhaltliche Verbindung zum litauischen Knygnešio diena (dt. Tag der Bücherschmuggler) erscheint mir relativ unwahrscheinlich zu sein.
Bärenwissen: Elf kuriose Fakten, die man über Pandabären kennen sollte
Wie immer, wenn die Ursprünge bzw. Hintergründe eines kuriosen Feiertages relativ unscharf sind, ist der Fokus auf ein paar belegbare Fakten des jeweils gefeierten Anlasses bzw. Gegenstandes ein sinnvoller Schritt. Dementsprechend gibt es im Folgenden eine kleine Liste aus der Kategorie Bärenwissen mit elf kuriosen Fakten, die man über Pandas kennen sollte.
- Pandas sind eine bedrohte Art. Denn derzeit leben in China weniger als 2000 Tiere in freier Wildbahn. Zwar ist der Bestand der Bären seit 2004 um 17 Prozent gestiegen, trotzdem sind die Zahlen nach wie vor alarmierend. Ein Grund für diese Entwicklung ist – neben der Zerstörung des natürlichen Lebensraumes durch den Menschen – aber auch die sehr niedrige Fortpflanzungsquote (siehe dazu auch den Beitrag zum Bärengedenktag in Deutschland am 26. Juni).
- Ein Panda-Weibchen ist genau nur einmal im Jahr für ca. drei Tage fruchtbar. Die Paarungszeit der Bären fällt in die Zeit zwischen März und Mai. Da die Panda-Weibchen ihre Jungen nur über einen Zeitraum von ca. fünf Monaten austragen, kommen statistisch die meisten Panda-Babys im August zur Welt. Inwieweit die zuvor genannte Paarungszeit etwas mit der Wahl des heutigen 16. März als Datum für den National Panda Day zu tun hat, bleibt allerdings unklar.
- Schon gewusst? Pandabären verfügen über sechs Finger. So wächst den Tieren aus dem Handgelenkknochen ein zusätzlicher Daumen, mit dem sie ihren geliebten Bambus besser greifen können.
- Obwohl Pandas tendenziell eigentlich eher Vegetarier sind – ihre Nahrung besteht zu 99 Prozent aus täglich 18 Kilogramm frischem Bambus – verzehren die schwarz-weißen Bären auch Snacks in Form kleinerer Tiere wie Insekten, Vögel oder Bambusratten. Vor diesem Hintergrund muss man sie daher wohl zu den Flexitariern zählen. Siehe dazu auch die Beiträge zum Welttag des Bambus (engl. World Bamboo Day) am 18. September und zum Internationalen Tag des Roten Pandas (engl. International Red Panda Day) am dritten Samstag im September.
- Dieser breite Speiseplan mag auch erklären, weshalb die Pandas relativ schnell wachsen. So schafft es ein Panda-Baby, das bei der Geburt lediglich ca. 100 Gramm wiegt, innerhalb von nur zwölf Monaten auf ein Gewicht von durchschnittlich über 45 Kilogramm.
- Die Augen der Großen Pandas ähneln im Aufbau der Pupillen den Katzen. Dementsprechend können die Tiere auch bei Nacht gut sehen. Dies mag auch erklären, weshalb sein wissenschaftlicher Name Ailuropoda melanoleuca wörtlich übersetzt Schwarz-weißer Katzenfüßler bedeutet.
- Eigentlich erstaunlich, denn der Pandabär verbringt einen Großteil seiner Zeit mit Schlafen. Sprich, ca. 12–16 Stunden des Tages ist er mit Fressen beschäftigt, die restliche Zeit ruht er. Ob Pandas allerdings den ebenfalls am 16. März gefeierten Tag des Reisfladens begehen, ist nicht dokumentiert.
- Nun mag das nach Faulheit klingen, tatsächlich liefert Bambus als Hauptnahrungsquelle aber nicht genügend Energie für dauerhafte Aktivität. Entsprechend langsam und energiesparend verhalten sich die Tiere dann auch.
- Dies mag auch erklären, weshalb Pandas – im Gegensatz zu vielen anderen Bärenarten – keinen Winterschlaf halten. In der kalten Jahreszeit wandern sie lediglich in wärmere Regionen.
- Wer Pandas erforschen will, muss in ihre Nähe kommen. Entsprechend verkleiden sich viele Wissenschaftler auch als Pandabären, um die Tiere zu studieren.
- Trotz dieses Einsatzes konnten Forscher bisher nicht herausfinden, welchen Zweck die typisch schwarz-weiße Färbung des Panda-Fells hat. Die Theorien reichen hier von Abschreckung der Feinde über Tarnung bis hin zur besseren Regulierung der Körpertemperatur. Welche Variante richtig ist, steht derzeit noch aus.
In diesem Sinne: Euch allen einen tollen National Panda Day.
Egal, ob in den Vereinigten Staaten, in China, in Deutschland oder sonst wo auf der Welt.
Weitere Informationen und Quellen zum US-amerikanischen Pandabären-Tag am 16. März
- Das Webportal daysoftheyear.com über den National Panda Day am 16. März (englisch)
- Der Online-Kalender nationaldaycalendar.com über den National Panda Day in den USA (englisch)
- Oliver Samson: Die zehn skurrilsten Fakten über den Panda – auf: blog.wwf.de am 16. März 2016 (deutsch)
- Kalendereintrag zum US-amerikanischen National Panda Day am 16. März auf checkiday.com (englisch)
- Der National Panda Day in den Vereinigten Staaten auf happydays-365.com (englisch)