Ruf-einen-Freund-an-Tag – der amerikanische Call a Friend Day

Ruf mal wieder an. Denn am 28. Dezember feiern wir den Ruf-einen-Freund-an-Tag. Zumindest in den USA, wo man dieses Datum als Call a Friend Day (manchmal auch: National Call a Friend Day) feiert. Was es mit diesem Aktionstag im Detail auf sich, beleuchten die folgenden Zeilen des Kalenders der kuriosen Feiertage aus aller Welt. Warum sollen wir heute also anrufen?

Ein grünes Wählscheiben-Telefon aus Deutschland. Ruf-einen-Freund-an-Tag - Call a Friend Day in den USA. Kuriose Feiertage - 28. Dezember (c) 2018 Sven Giese
Ein grünes Wählscheiben-Telefon aus Deutschland. Ruf-einen-Freund-an-Tag – Call a Friend Day in den USA. Kuriose Feiertage – 28. Dezember (c) 2018 Sven Giese

Ziel und Intention: Um was geht es beim Ruf-einen-Freund-an-Tag?

Der Name ist beim Ruf-einen-Freund-an-Tag natürlich programmatisch zu verstehen. Denn dieser Aktionstag erinnert uns daran, dass wir – trotz Alltag, Job, Familie und Ende Dezember natürlich auch noch die Weihnachtstage – unsere Freunde nicht vergessen sollten. Gute Freundschaften zeichnen sich bekanntlich nicht durch Quantität, sondern durch Qualität des Kontaktes aus (siehe dazu auch den Beitrag zum Beste-Freunde-Tag (engl. National Best Friends Day) am  8. Juni oder den Freundinnen-Tag (engl. National Girlfriends Day) am 1. August).

Insofern – ACHTUNG Wortspiel – ruft uns der Call a Friend Day dazu auf, am 28. Dezember zu greifen und sich mal wieder telefonisch bei einem/einer länger nicht mehr gesprochenen Freund/Freundin telefonisch zu melden. Immerhin sind wir Menschen soziale Tiere und der Klang einer Stimme bzw. die sprachliche Kommunikation ist deutlich tiefer als schnell geschriebene Textnachrichten oder E-Mails.

Wer hat den Call a Friend Day ins Leben gerufen?

Man weiß es nicht genau. Denn wie bei so vielen anderen kuriosen Feier- und Aktionstagen aus den Vereinigten Staaten gilt leider auch im Falle des Call a Friend Day, dass seine Ursprünge bzw. Hintergründe nicht sonderlich dokumentiert wurden. So finden sich online zwar einige Beiträge zu diesem Ruf-einen-Freund-an-Tag, konkrete Angaben zu einem möglichen Initiator oder dem genauen Gründungsjahr bekommt man als geneigter Leser dort allerdings nicht (siehe dazu auch die Liste der weiterführenden Links unten). Aber dies ist ja eine verbreitete Problematik vieler solcher Anlässe aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Warum fällt der US-amerikanische Ruf-einen-Freund-an-Tag auf den 28. Dezember?

Auch dieser Aspekt scheint nicht näher begründet. So setzt sich die zuvor skizzierte Unklarheit auch mit Blick auf das gewählte Datum des 28. Dezember fort. Denn warum sich die unbekannten Initiatoren hier ausgerechnet diesen Termin für den Ruf-einen-Freund-an-Tag ausgesucht haben, gehört wohl eher in die Kategorie der relativ willkürlichen kalendarischen Setzungen.

Andererseits passt dieses Datum so kurz vor dem Jahreswechsel bzw. zwischen den Jahren ganz hervorragend zu dem im Namen dieses Aktionstags formulierten Appell. Ob es darüber hinaus allerdings eine inhaltliche Verbindung zum ebenfalls heute in den USA gefeierten Tag der Feiertags-Verschnaufpause (engl. Holiday Breather Day), dem nationalen Pralinen-Tag (engl. National Chocolate Candy Day) oder dem Tag des Kartenspiels (engl. National Card Playing Day) gibt, erscheint eher unwahrscheinlich.

In diesem Sinne: Ran ans Telefon und meldet Euch bei Freunden, die lange nichts mehr von Euch gehört haben. Egal ob in den Vereinigten Staaten, in Deutschland oder sonst wo auf der Welt.

Weitere Informationen zum Ruf-einen-Freund-an-Tag am 28. Dezember